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Modern ist, was die vielen Aufgaben einfacher + schneller machen.“

Modern ist nicht, was modern aussieht

Einfache Bedienung - Schnelle Einarbeitung – hohe Effizienz

Das ist die Philosophie von Lighthouse

Was ist modern und was ist effizient?

Für mich war bei der Entwicklung von Software nie entscheidend,
ob eine Oberfläche besonders modern aussieht.

Entscheidend war immer:

Wie geht es einfacher, einfacher zu bedienen?
Und wie ist es für den Menschen am besten verständlich?

Fast 50 Jahre Erfahrung haben mich dabei geprägt.
Ich habe viele Stunden in Büros und Lagern verbracht, Mitarbeitern
bei ihrer täglichen Arbeit zugeschaut und sie gefragt, was sie stört
und was sie lieber anders hätten.

Dabei habe ich etwas Wichtiges gelernt:
Software darf nicht aus der Sicht des Programmierers entstehen.
Sie muss aus der Sicht des Menschen entwickelt werden,
der jeden Tag damit arbeiten soll.

Deshalb beginnt für mich gute Software nicht mit der Frage,
was technisch alles möglich ist.
Sie beginnt mit der Frage:

Was braucht der Mitarbeiter wirklich?
Denn jede zusätzliche Funktion kann hilfreich sein.
Sie kann eine Software aber auch nur umfangreicher machen.

Deshalb frage ich bei jeder Funktion:
Macht sie die Arbeit einfacher?
Ist sie sofort verständlich?
Oder macht sie nur die Software umfangreicher?

Die schwierigste Aufgabe besteht deshalb manchmal nicht darin,
eine neue Funktion zu entwickeln.
Die schwierigste Aufgabe ist zu entscheiden,
welche Funktion der Mitarbeiter gar nicht erst braucht.

KaDIS hat deshalb bewusst zwei Oberflächen
KaDIS arbeitet nicht grundsätzlich mit grafischen Masken
und auch nicht grundsätzlich mit ASCII-orientierten Masken.
Wir nutzen beides.

Dort, wo eine grafische Windows-Maske Informationen besser
darstellt und die Bedienung einfacher macht, nutzen wir sie.
Dort, wo eine einfache ASCII-orientierte Maske schneller ist,
weniger Klicks benötigt und eine Aufgabe effizienter erledigt,
setzen wir bewusst diese ein.

Nicht die Optik entscheidet über die Oberfläche.
Die Aufgabe entscheidet.

Ein Mitarbeiter soll nicht mit der Maus durch mehrere Fenster
und Menüs klicken, wenn er denselben Vorgang mit wenigen
Tastendrücken schneller erledigen kann.

Genauso wenig halten wir an einer einfachen Maske fest,
wenn eine grafische Darstellung für die Aufgabe sinnvoller ist.

Wir verbinden beide Welten dort, wo ihre jeweiligen Stärken liegen.

Einfachheit beginnt schon bei der Schulung

Ein weiterer Maßstab war für mich immer:
Wie einfach kann ich einem Mitarbeiter die Software erklären?
Wenn ich lange erklären muss, wie eine Funktion bedient wird,
frage ich mich nicht zuerst, wie ich besser schulen kann.

Ich frage mich:
Warum haben wir die Funktion nicht einfacher gemacht?
Eine gute Bedienung sollte möglichst selbstverständlich sein.
Eine Taste führt zur nächsten Information oder Funktion.
ESC führt einen Schritt zurück.
POS 1 führt zum Anfang, Ende zum Ende, Bild auf und Bild ab
bewegen den sichtbaren Bereich weiter.

Ein Angebot wird über A + a, eine Rechnung über R +a angelegt.
Nur 2 Tasten
Das muss man nicht lange erklären.

Weniger anzeigen kann mehr leisten.

Auch deshalb halte ich wenig von überladenen Masken.
Eine Software muss einem Mitarbeiter nicht gleichzeitig zeigen,
was sie alles kann.

Sie muss ihm zeigen, was er jetzt für seine Aufgabe braucht.
Weitere Informationen und Funktionen müssen schnell erreichbar sein,
aber sie müssen nicht permanent seine Aufmerksamkeit beanspruchen.
Bei KaDIS haben wir deshalb beispielsweise ein sternförmiges
Informationssystem aufgebaut.

Vom jeweiligen Vorgang aus gelangt der Mitarbeiter mit einer Taste
zur benötigten Information oder zum nächsten Arbeitsschritt
und mit ESC wieder zurück.
Der kürzeste Weg zählt.

Und was ist nun modern?

Eine grafisch aufwendige Oberfläche kann modern aussehen
und trotzdem umständlich zu bedienen sein.

Eine optisch einfache Maske kann dagegen einen Vorgang
mit wenigen Tasten in kürzester Zeit erledigen.

Deshalb bedeutet modern für mich nicht:
Es sieht neu aus.
Modern bedeutet:
Es löst eine Aufgabe besser.

Wo eine grafische Oberfläche und die Maus die Arbeit vereinfachen,
setzen wir sie ein.

Wo Tastaturbedienung schneller und verständlicher ist,
nutzen wir bewusst diese.

Deshalb hat KaDIS beide Oberflächen.
Nicht weil wir uns zwischen alt und neu nicht entscheiden konnten,
sondern weil wir uns für etwas anderes entschieden haben:
für die jeweils effizienteste Lösung.

Denn am Ende interessiert mich nicht, wie beeindruckend eine
Software auf den ersten Blick aussieht.

Mich interessiert:
Wie schnell versteht ein Mitarbeiter sie?
Wie schnell kann er damit arbeiten?
Wie wenige Schritte braucht er?
Und wie viel Arbeitszeit, wieviel Kosten sparen Sie jeden Tag?

Vielleicht lässt sich meine Denkweise deshalb auf einen Satz reduzieren:
Modern ist nicht, was modern aussieht.
Modern ist, was dem Menschen die Arbeit einfacher macht.

Und Effizienz bedeutet für mich:
So viel Technik wie nötig im Hintergrund –
und so viel Einfachheit wie möglich für den Menschen.